Photovoltaik-Anlage


Die Sonne liefert Strom vom Pfarrhausdach.

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Gerolzhofen setzt ein Zeichen.

Wir machen uns stark für den Umweltschutz.

Durch den Bau unserer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 2,0 KW wollen wir einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten. Gott schenkt allen Menschen das Leben und alle Grundlagen für das Leben. Für Christen ergibt sich daraus eine Verantwortung, die Schöpfung auch für kommende Generationen zu bewahren.
Die Anlage leistet einen kleinen Beitrag zur Einsparung von Energie aus fossilen Energieträgern, was ja auch den Ausstoß von Treibhausgasen verringert. Die Photovoltaik hat eine positive Energiebilanz, d.h. sie liefert im Laufe ihrer Betriebszeit mehr Energie als für die Herstellung der Anlagen aufgebracht wird. Im Betrieb verursacht die Photovoltaik keinerlei Umweltbelastung.

Warum tun wir das und warum sollten es noch viele tun?

Eine Photovoltaikanlage lohnt sich, weil sie:

  • die Umwelt schützt

  • Arbeitsplätze sichert

  • die regionale Wirtschaft fördert

  • zum Frieden beiträgt

  • die Ziele der Umweltkonferenz von Johannesburg unterstützt

  • der christlichen Schöpfungsverantwortung entspricht.

Ist doch sonnenklar,

Zukunft ist SOLAR

Anlage und Funktion

Unser Pfarrhaus erhält eine rund 17 qm große Photovoltaikanlage. Die Anlage wandelt Licht in elektrische Energie um. Der erzeugte Gleichstrom wird durch den Wechselrichter in Wechselstrom gewandelt und in das öffentliche Netz eingespeist.
Aufgrund der regionalen Sonneneinstrahlung wird ein jährlicher Ertrag von rd. 1920 KWh erwartet. Dadurch werden in herkömmlichen Kraftwerken rund 1700 kg CO2 weniger erzeugt.

Finanzierung

Möglich gemacht hat das die Deutsche Bundesstiftung für Umwelt (DBU) durch die Projektförderung im Rahmen der Aktion "600 Kirchendächer für die Umwelt". Die DBU übernimmt dabei rund 50% der Investitionssumme.

Die bayerische Landeskirche gewährt einen Zuschuss von rund 500,00 .
Nach Abzug aller Fördermittel bleibt der Gemeinde noch ein Eigenanteil von ca. 9000,00 , der soweit möglich aus Spenden gedeckt werden soll.

Wenn Sie unser Projekt "Ist doch sonnenklar, Zukunft ist SOLAR" überzeugt, unterstützen Sie es bitte mit Ihrer Spende. Denn je eher unsere Investitionskosten abbezahlt sind, desto schneller können wir die Erträgnisse des umweltfreundlichen Solarstromes für die Aufgaben unserer Kirchengemeinde und den immer enger werdenden Haushalt einsetzen.
Als engagierter Spender dürfen Sie Ihren Beitrag als Investition in eine zukunftsweisende Technik und vor allem eine lebenswerte Zukunft sehen.
Die Kirchengemeinde freut sich über jeden Beitrag für ihre Photovoltaikanlage.

Unser Spendenkonto:
Raiffeisenbank Gerolzhofen
BLZ: 793 620 81
Konto: 1273701
Zusatz: "Solaranlage"

Ein Wort zum Schluss

Unsere Photovoltaikanlage leistet sicher nur einen kleinen Beitrag zum Klima- bzw. Umweltschutz.
Aber ein afrikanisches Sprichwort trifft den Kern der Sache:
"Viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern."

Noch Fragen dazu? Wir informieren Sie gerne:

Evang.-Luth. Pfarramt (Erlöserkirche Gerolzhofen, Dreimühlenstraße 4, 97447 Gerolzhofen, Tel.: 09382 / 1597, Fax: 09382 / 1707, E-mail: evang.kirche.gerolzhofen@web.de)

Ute Rosentritt (Umweltbeauftragte, Bibrastraße 4, 97447 Gerolzhofen, Tel.: 09382 / 6894)


Unsere Photovoltaikanlage am Netz

Nach der Installation der Solarzellen hat die Unterfränkische Überlandzentrale Lülsfeld am 13. November 2002 den Zähler gesetzt und damit unsere neue 2,0 KW-Photovoltaikanlage ans öffentliche Stromnetz angeschlossen.

Trotz des trüben Wetters mit wenig Sonnenschein konnte unsere Anlage Anfang Dezember schon 40 KW Stromleistung ins öffentliche Netz liefern.

Vollendet wurde das Werk mit der Installation einer großen elektronischen Anzeigetafel am Gemeindehaus. Darauf sind die gelieferte Strommenge, die Sonneneinstrahlung und andere wichtige Daten für die Bevölkerung zu ersehen.

Nachdem die Anzeigetafel installiert war, wurde unsere Photovoltaikanlage am Sonntag, 16. Februar 2003 nach dem Gottesdienst mit einer kirchlichen Einweihungsfeier durch Pfarrer Holger Bischof und kurzen Ansprachen von Bürgermeister Hartmut Bräuer, der Umweltbeauftragten der evangelischen Gemeinde Ute Rosentritt und Karl-Heinz Hess, dem Installateur und Inhaber der Firma Hess Energietechnik in Schwebheim, der öffentlichen Bestimmung übergeben.


Im Bild von links:
Franz Hepp (Fachberater für Solaranlagen bei der Überlandzentrale),
Bürgermeister Hartmut Bräuer, Pfarrer Holger Bischof,
Ute Rosentritt und Karl-Heinz Hess


Aus der Anzeigetafel sind zu ersehen:
die Sonneneinstrahlung in Watt pro Quadratmeter,
die Energieeinspeisung ins Netz,
die Menge der bereits gelieferten Energie

Herzlichen Dank einem jeden, der schon finanziell etwas für unser Projekt und damit für die Erhaltung der Schöpfung getan hat. Ganz besonderen Dank auch unserer Umweltbeauftragten und Kirchenvorsteherin Ute Rosentritt für ihr großes Engagement bei allen Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für unsere Photovoltaikanlage.